Freitag, 13. Oktober 2017

Ein seltener Gast

In den letzten Tagen habe ich diesen Vogel bei uns auf dem Garagendach beobachten können. Klein wie ein Spatz, mit der lustigen Angewohnheit, durch die Pfützen zu sausen und dabei hin und her zu wippen. Nur fotografieren lässt er sich nicht sooo gern.... 

Montag, 9. Oktober 2017

Ein paar freie Tage

Herr Maus und ich haben nun Urlaub. Ein paar Tage frei, die Zeit genießen, mal sehen, wie das Wetter wird, ob wir wegfahren oder nicht, egal, eine Auszeit vom Alltag, ich freu mich drauf!

Montag, 2. Oktober 2017

"Essen erntet" in der Gruga- noch bis 03.10.2017

Gestern waren wir bei tollem Sonnenschein in der Gruga. Dort ist, wie jedes Jahr um diese Zeit, "Essen erntet". Hier gibt es Infostände, Stände von Hofläden aus der Umgebung, Essensstände und so weiter und so weiter.
Uns war es fast schon ein wenig zu voll, so sind wir abseits des Trubels einfach ein bisschen spazieren gegangen. Dabei haben wir einige Exoten gefunden und uns über das Schild (unten) gewundert. Ein Blick in den Baum und wir hatten verstanden :-)


 
 Zum guten Schluss noch eine Runde durch die Dalienarena, sehr farbenprächtig, aber auch sehr gut besucht, dann wieder heimwärts. Schön war es...

Freitag, 29. September 2017

Gestern in der Wochenzeitung

Im Ernst?????

Mittwoch, 27. September 2017

Allmählich....

... komme ich meinem Traum von mehr freier Zeit näher. Ab Mitte nächsten Jahres werde ich wohl einen Tag pro Woche weniger arbeiten gehen können. Die ersten Berechnungen sehen sehr sehr gut aus.... ich freu mich!

Freitag, 22. September 2017

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland


Immer, wenn im Herbst die Sonne scheint, habe ich dieses Gedicht im Kopf. Kennt ihr so etwas auch? Ich habe es in der Schule auswendig lernen müssen und nun spukt es nach all den Jahren immer noch in mir herum: 

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit
Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll.
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn.«

So ging es viel Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. 's war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu 'ne Beer?«

So klagten die Kinder. Das war nicht recht -
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtrauen gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was er damals tat,
Als um eine Birn' ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

Und die Jahre gehen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet's wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung' übern Kirchhof her,
So flüstert's im Baume: »Wiste 'ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert's: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew' di 'ne Birn.«
So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.
(Theodor Fontane)

Dienstag, 19. September 2017

Wärme tanken

Als am Samstag nachmittag die Sonne die Hauswand erwärmt hatte, konnte ich durch die Fensterscheibe recht nah an diesen Schmetterling heran. Er saß in der Sonne, ganz still. Nur die (nicht ganz saubere)  Glasscheibe hat etwas gestört.